2009-04-26 14:01:50
Die österreichische Android-Entwickler-Community trifft sich zum ersten Mal im großen Stil, um Projekte zu präsentieren und Erfahrungen auszutauschen.
Nicht jeder muss das Rad neu erfinden
Handys, Netbooks und Smartphones verbreiten sich zunehmend. Ein Mobiltelefon hat mittlerweile fast jeder. Immer häufiger kommen Emails direkt aus dem Park oder der Straßenbahn. Seltener aber werden Netbooks an öffentlichen Plätzen, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Software für mobile Geräte wurde lange Zeit verhältnismässig unkoordiniert und unabhängig voneinander entwickelt. Daraus entstanden viele Programme, die AnwenderInnen in Hinsicht auf Erscheinungsbild, Performance, Usability und Sicherheit nicht zufrieden stellten oder gar frustrierten. Ein Umstand, der sicher Mitschuld am Erfolg des iPhones trägt. Einen ersten Schritt zur Lösung dieses Problems hat Google gemeinsam mit weiteren 33 Mitgliedern der Open Handset Alliance Ende 2007 in Angriff genommen, als die Entwicklung von Android angekündigt wurde.
Android
Android ist eine auf Linux basierende Plattform für mobile Geräte. Die Entwicklung von Anwendungen soll damit schneller und einfacher werden und die Produktion von sichereren, stabileren und innovativeren Endprodukten forcieren. Was wie ein Werbeslogan klingt macht aber durchaus Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die Erfahrung der Firmenchefs von Google in der Software-Entwicklung von Android einfliesst. Aktuelle Anwendungen verknüpfen Informationen aus dem Internet mit dem aktuellen Standort. Für den Werbeanbieter Google vermutlich eine Hauptmotivation hinter dem Projekt.
a2d2
Auf der Teilnehmerliste des ersten Austrian Android Developers Day (a2d2) stehen 154 TeilnehmerInnen. Die Nachfrage ist aber deutlich größer, da mittlerweile alle verfügbaren Plätze vergeben sind. Der Event richtet sich ausdrücklich an all jene, die sich für Android interessieren: Vom unbedarften Laien über Geschäftsleute, bis zu erfahrenen Android EntwicklerInnen. Nach einer Einführung von Christoph Schaffer, Leiter des Studiengangs "Mobile Computing" an der FH Hagenberg, wird anhand von Beispielen gezeigt, wie Applikationen für Android entwickelt werden können. Danach kann das prominent besetzte Teilnehmerfeld aktiv werden. Bei den "Interactive Tech Sessions" steht der spontane Austausch im Vordergrund. Außerdem kann man mit interessanten Beiträgen in Form von Vorträgen, Live-Demos oder Erfahrungsberichten rechnen.
Wann: 7. Mai 2009
Wo: T-Center, Rennweg 97-99, A-1030 Wien