2007-04-02 00:10:58
Das der träumerisch-lustvollen elektronischen Musik verpflichtete, österreichische Duo schafft mit ihren charmanten Klängen einen eigenen, mit einem hohen Wiedererkennungswert behafteten Sound. Im Wordrap des Freien Magazins geben sie ihren Standpunkt zu vorgelegten Wörtern kund.
Musik als Ergebnis unzähliger Träume. So bringt man die Klänge der rund um das Gesangs-Duo Nina Hochrainer und Dorian Wimmer agierenden Salzburger Formation ROIA auf den gemeinsamen Nenner. Denn diese Töne sind nicht für die helle Seite des Tages gedacht – nein, auf dem letzten Herbst erschienenen grandiosen Debütalbum „Cute Little Fear“ regiert die zuckersüße Dunkelheit der Nacht. Songs wie „Suicide Butterfly“, „Slow“, „Another Day“ und „Up in Arms“ beweisen, dass ROIA mehr wollen: Ende dieses Jahres soll ihr bereits heiß erwartetes zweites Album erscheinen, dessen Sounds uns hoffentlich wieder um den nicht immer wirklich notwendigen Schlaf bringen werden. Verheißung, sei mir hold!
-Politik
Das sind alle Handlungen und Maßnahmen zur ordnenden Gestaltung und Führung eines Gemeinwesens hinsichtlich seiner inneren Verwaltung und seines Verhältnisses zu anderen Gemeinwesen. Sie vollzieht sich in allen Bereichen innerhalb von Grenzen, die durch Gesetze festgelegt sind... So oder so ähnlich steht es in den Lexika. Diese Definition bringt allerdings wenig, wenn man sich mit dem „Line up“ des österreichischen Politiktheaters konfrontiert sieht, welches an Lächerlichkeit (z.B.: Ortstafelstreit) kaum zu übertreffen ist.
-EM 08
Ist völlig uninteressant!
-Urlaub
Auf dem Mond wäre toll – mit Blick auf den Spiralnebel einer fernen Galaxie oder dem offenen Sternhaufen der Plejaden – das perfekte Surrounding um das zweite Album fertig zu stellen. Allerdings sollte man den Aufenthalt doch eher kurz halten, da es sich wohl etwas schwierig gestaltet, dort Konzerthallen zu füllen!
-Melancholie
Spielt ohne Zweifel eine bedeutende Rolle, denn wir alle haben einen ausgeprägten Hang zur Melancholie! Sich in ihr zu verlieren und so manchen „Weltherzschmerz“ auf die Spitze zu treiben ist mit Sicherheit eine roianische Stärke. Hängt man selbst am seidenen Faden, schreiben sich die gefühlvollsten Songs meist von selbst!
-MTV
Zwischen „Date my mom“ und „Pimp my ride” hüpfen zahlreiche Silikonmöpse durchs Bild und nackte Damenhintern reiben sich an “Gangsterrappermuskelpaketen”, während diese hastig mit fetten Dollarscheinen winken und von tragischen Ereignissen in den heruntergekommenen Ghettos der Vorstadt erzählen. „Musik“ ist allenfalls eine gute Untermalung für das gesamte MTV-Programm. Unser Vorschlag ist, das „M“ im Sendernamen einfach wegzulassen... TV reicht völlig aus!
-Natur
Auf einer der Toiletten unseres Tonstudios wollte im letzten Frühjahr ein Sporenpilz zwischen den Keramikfliesen gedeihen – wir haben ihn sofort vernichtet!
-Internet
Ein großer globaler Sauhaufen, ist aber unentbehrlich für die Informationsbeschaffung, Meinungsbildung und allgemeine Kommunikation des 21. Jahrhunderts (vorausgesetzt man befindet sich in einem Land mit gut ausgebautem Telekommunikationsnetz). Es sollte nachträglich in die „Maslow `sche Bedürfnispyramide“ eingetragen werden.
-Freie Radiosender
„Freie Radikale“ schädigen im schlimmsten Fall eine Vielzahl zellulärer Strukturen und spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Aterienverkalkung.
„freie Radiosender“ bewirken im besten Fall das Gegenteil, brechen Monopole und bereichern die Medienlandschaft!
-Heimat
Muss nicht unbedingt auf einen Ort bezogen sein.
Heimat ist dort, wo man arbeitet, lebt und glücklich ist, wo man sich aufgehoben und wohl fühlt, wo man akzeptiert und respektiert wird, sich selbstverwirklichen und entfalten kann, wo man auf die Nase fällt und einem die Hand entgegengestreckt wird... also in unserem Fall das „Maze Music Tonstudio“!
-Simpsons
Wir halten nicht besonders viel von Jessica und Ashlee...
Nein, “The simpsons” sind wunderbar genial und super trashig!
Eine perfekt gelungene Abbildung der Gesellschaft in der „Sozialkritik“ groß geschrieben wird. Der Ideenreichtum der Serienmacher ist bewundernswert und schier unerschöpflich. Die Ironie und der makabere schwarze Humor, der sich hinter den lustigen Geschichten verbirgt, ist unvergleichlich und immer eine „Glotzpause“ wert.
"Von Beginn an ist Johannes ein hedonistischer Charakter und Ästhet – im Sinne Kierkegaards – der nur darauf aus ist, Cordelia zu verführen." (Wikipedia)
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