2008-04-18 21:38:59
Fremdweh: Über ein Gefühl, das den Körper von innen zu zerfressen droht.
Der Blick aus dem Fenster: Regen, feucht, Nebel, kalt.
Folge: Innere Migration. Downbeat-Feeling.
Pessimistisch?
Realistisch!
Rainy Season, Herr King!
Unscharfe, wirre, nicht klar einzuordnende Gedanken fliegen durch den Raum, vermischen sich mit kühlen Atomen.
Irgendwie ist alles unerreichbar, gleichzeitig ganz nah.
Die Vorteile werden zu Nachteilen, das Gute entwickelt sich zum Bösen, warm wird kalt, der Sommer ist vorbei und jene Zeit, in der man sich an einen anderen, vermeintlich besseren, schöneren, vor allem sonnigeren Ort wünscht, stellt sich vor.
„Living in the middle of nowhere“, ja, da ist sie, die „Secret Suburbia” (Mark Stewart).
Hoffnung schwebt in der Luft.
Riesige Nebelfelder ziehen sich zurück, öffnen sich für Sonnenstrahlen.
Im Dunstkreis der Erwartungen ist alles möglich.
Umnachtet vom Trank der Liebe, wo Kitsch, da ein Weg.
Hallo Planet Erde, darf ich dich umarmen?
Woanders ist es besser!
Ist es das?
"Von Beginn an ist Johannes ein hedonistischer Charakter und Ästhet – im Sinne Kierkegaards – der nur darauf aus ist, Cordelia zu verführen." (Wikipedia)
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