2007-09-29 11:43:38
Auf der Suche nach Alternativen zu Pizza, Pasta und Co. Ein Streifzug einer hungrigen Studentin durch Super- und Wochenmärkte in Wien.
Abgesehen vom bürokratischen Aufwand, den schmerzenden Gelenken und zerrissenen Nerven, die so ein Umzug aus der Heimat nach Wien mit sich bringen, stellt sich für mich als Neuankömmling in dieser Stadt die riesengroße Frage: Wie fülle ich meinen knurrenden Magen möglichst effektiv - ohne mein (ohnehin) kleines Geldbörserl allzu stark zu strapazieren?
Der Weg zu a) BILLA, b) Hofer oder c) SPAR ist in Wien nie wirklich weit. (Ich bin im übrigen der Meinung, dass in a) die Verkäufer häufig grantig sind, in b) oft unhygienische Zustände herrschen und sich c) preislich manchmal wirklich nicht ausgehen will). Meist trennen den Hungrigen nur 200 Meter von der nächsten Tiefkühltruhe eines Supermarktes, die mit lebensrettenden Pizzen oder Frühlingsrollen gefüllt ist. Doch nach zwei Wochen konstanten Konsums von Pasta oder Reis in diversen Variationen, hängt einem nicht nur der Magen durch - er knurrt sogar noch etwas lauter! Wohl aus Protest. Schließlich sind wir von Mama meistens besseres gewohnt als "Fusilli gekrönt mit Tomatenmark".
Märkte - mehr als super
Die Kochwütigen unter uns, die ihren feinen Gaumen mal verwöhnen oder ihre Freunde in der Cuisine beeindrucken wollen, brauchen sich aber nicht nur mit den Waren im Supermarkt begnügen. In Wien gibt es insgesamt 25 Bauern- bzw. Spezialitätenmärkte. Mindestens fünf davon sind jede Woche (meist auch Werktags) geöffnet und bieten interessante Produkte.
Also ein Aufruf an alle Hungrigen - zugereist oder nicht - die genug von faden Nudeln und bröckeligem Käse haben: Packt euer Sackerl ein und pilgert zum nächstgelegenen Markt - wer weiß was es bei den Marktständen alles zu entdecken gibt!
beschäftigte sich schon im Biologieunterricht lieber mit Aphorismen und Kurzgeschichten als mit der Photosynthese. Widmet sich nun vor allem "Fokus" und ihren Geschichtebüchern.
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