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Schwerpunkt: Der Verein gegen Tierfabriken

VGT - Verein gegen Tierfabriken

2009-12-25 09:51:17

  • vor Demo Wöchentliche Kleiderbauer/Mahü
  • der Aktion an ÖVP-Zentrale
  • demonstration eine
  • Aktion mit menschlichen Fleischtassen
  • Plakat gegen Pelz
  • Flyer gegen Jagd

Probleme unserer Gesellschaft finden oft nur im kleinen, informierten Kreis Erwähnung. Darum widmet sich FM5 in einer Serie den Gruppen, die sich diesen Problemen annehmen. Den Anfang macht der VGT - der Verein gegen Tierfabriken

Im Mai 2008 geriet der VGT im Zusammenhang mit dem Paragrafen 278a in die Schlagzeilen, als 10 Tierschützer u.a. unter dem Vorwurf der "Bildung mafiöser Strukturen" in U-Haft genommen wurden. Der Paragraf wurde 2001 als Folge der Anschläge auf das World Trade Center eingeführt und soll der Bildung von Terrornetzwerken vorbeugen. Die Gerichtsverhandlungen sollen im März 2010 stattfinden.

Wer ist der VGT?


Der VGT, kurz für "Verein gegen Tierfabriken", widmet sich dem Kampf für Tierrechte.

Er existiert seit 1992. Seine acht Mitarbeiter werden österreichweit von etwa 18.000 ehrenamtlichen Mitgliedern, Aktivisten und Spendern unterstützt. Aktivistengruppen gibt es in Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Salzburg; wobei auch in anderen Städten wie Wiener Neustadt oder St. Pölten zahlreiche Initiativen existieren. Erklärte Ziele sind die Verhinderung von Tiermissbrauch und Tierausbeutung bis zu deren Beendigung.

Wie agiert der VGT?


Der Weg dorthin wird laut eigener Aussage streng im Rahmen des Prinzips der Gewaltlosigkeit und der demokratischen Institutionen begangen - wobei ziviler Ungehorsam, aktiver und passiver Widerstand, Aktionismus sowie offensive und systematische Aufdeckungs-, Aufklärungs- und Informationsarbeit zum Einsatz kommen. Weiters betont der VGT seine Aufgeschlossenheit und Kooperationsbereitschaft gegenüber allen sozialen, ethnischen, kulturellen und religiösen Gruppierungen und Menschen.

Was hat der VGT bisher erreicht?


Seit seinem Bestehen konnte der VGT bereits einige Erfolge verbuchen: So setzte er 1998 die Schließung der letzten (offiziellen) Pelztierfarm in Österreich sowie im Jahr 2005 ein Verbot jener durch. Ebenfalls 2005 wurde auf Betreiben u.a. des VGT das österreichische Bundestierschutzgesetz erlassen. Jüngster Sieg war das 2009 in Kraft getretene Verbot der Käfighaltung von Hühnern, nachdem bereits 2006 der Verkauf von Käfigeiern in Supermärkten und Diskontern abgeschafft wurde.

Neben Gesetzesänderungen wurden durch Aktionen des VGT auch zahlreiche Tierfabriken geschlossen und im Sinne der Tierrechte unethische Produkte aus den meisten Bekleidungsketten verbannt.

Näheres zum Thema Tierrechte, dem VGT und rund um den Paragraphen 278a im FM5-Interview mit Martin Balluch, dem Obmann des VGT.



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