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Und wo ist deine Weltmaschine?

2010-02-22 11:38:02

  • österreich Weltmaschine

Compagnie Luna und Josef Maria Krasanofsky bringen mit der Weltmaschine Österreich im neuen Theater Garage X, innerhalb des Schwerpunktprogramms Try to be Mensch, ein kurzes aber prägnantes Stück über Heimat an den Start.

Drei Soli, ein Gedanke

Das Stück "Weltmaschine Österreich" gliedert sich in 3 Soli, die das Thema Heimat und die Auseinandersetzung damit durch verschiedene Ausdruckweisen darstellen. Es kommt durch Musik, Sprache und Tanz ein unterhaltsames Heimat-Portrait zustande. Der Regisseur Josef Maria Krasanofsky, der bereits durch Inszenierungen wie "Der Tag an dem Dada in seinen Kopf stieg", "Wir hüpfen nur aus Höflichkeit" und "Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik" bekannt wurde, bringt nun mit seiner Compagnie Luna ein Stück auf die Bühne, dem die Suche nach einer Heimatdefinition zugrunde liegt.

Der Dirigent


Im ersten Solo besticht der Schauspieler Markus Fisher als verbissener Dirigent Karajan, der versucht, seine eigene Bundeshymne aus den Stücken der zum Teil absurden Landeshymnen zu kreieren. Er begibt sich auf eine musikalische Rundreise durch alle Bundesländer, um für sich eine wohlklingende Heimatdefinition zu finden, woran er jedoch kläglich scheitert.

Die Sprachakrobatin


Sara Joana Müller jongliert in diesem Live-Hörspiel mit heimatlichen Zitaten diverser österreichischer Schriftsteller wie Lilian Faschinger, Peter Turini, Gert Jonke oder Gerhard Rühm. Dabei entsteht ein buntes Potpurri aus Ansichten zur Heimat, die durchaus zum Nachdenken über eine eigene Heimatdefinition anregen.

Der Mann, der mit seinem Körper spricht

Der ungarische Tänzer Akos Hargitay stellt den Bauer Franz Gsellmann dar, der in der Steiermark viele Jahre an seiner Weltmaschine gearbeitet hat. Hargitay verkörpert Gsellmanns Idee und Faszination für sein Werk durch humorvollen Körperausdruck und spielerische Interaktion mit Requisiten. Eine kleine Dokumentation unterstreicht die Grundidee noch mehr.

What is your heimatdefinition?


Man könnte zwar meinen, dass das Thema Heimat und die Auseinandersetzung damit bereits zur Gänze ausgereizt ist, doch im Laufe des Stückes werden einem als Zuseher doch wieder neue Sichtweisen ermöglicht. Ab 22. März 2010 wird das Stück noch fünf weitere Male aufgeführt, schaut es euch an, und findet eure eigene Heimatdefinition.

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AutorInnen

Eva Hofer

Eva Hofer

außen: klein, dunkle Augen und Haare, normale Figur; innen: humorvoll, verlässlich, kritisch, loyal

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