2007-04-02 00:12:33
Ein Film von Ausnahme-Regisseur Darren Aronofsky über den Tod, das Leben und die Liebe.
Leben, Liebe und Tod – das sind die Begriffe, über die man wohl ewig philosophieren kann. So geschieht es auch im und durch den Film „The Fountain“. Sechs Jahre hat es gedauert, bis Regisseur Darren Aronofsky seinen Film endlich der Öffentlichkeit präsentieren konnte.
Nicht ohne Hürden, denn nachdem Brad Pitt und Cate Blanchett ausgestiegen waren, wurde das Budget um mehr als die Hälfte, die Besetzung und auch das Drehbuch gekürzt. Somit ist die jetzige Fassung eine Sparversion des Films. Ob dies der Qualität geschadet hat ist unter den Kritikern umstritten und wahrscheinlich auch gar nicht so leicht zu beantworten.

Drei Zeitalter, ein Mann, eine Mission: Im 16. Jahrhundert versucht der Konquistador Tomas Verde (Hugh Jackman) in einem Maya-Heiligtum im südamerikanischen Dschungel den Quell ewigen Lebens zu finden. Fünfhundert Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy Creo verzweifelt an einer neuen Heilmethode für Krebs – vor allem um seine erkrankte Frau Izzi (Rachel Weisz) zu retten. Doch Izzi hat ihre Methode gefunden, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen: Für ihren Mann schreibt sie ein Buch, das von den Abenteuern des Eroberers Tomas erzählt. Aber erst 500 Jahre später in einer fantastischen Reise, die ihn durch Raum und Zeit in die Transzendenz führt, findet Tommy die Antwort auf seine Suche.
Der Film arbeitet auf philosophischer Ebene und beschäftigt sich mit den Grundbegriffen Leben, Liebe und Tod. Durch die psychodelischen, mystischen Sequenzen in der Blase wird so beispielsweise die Zukunft schön untermalt.

Die Schauspieler Hugh Jackmann und Rachel Weisz gehen in ihren Rollen auf und wirken glaubwürdig.
Psychedelische Szenen ohne zu große Special Effects machen den Film zu etwas Besonderem, allerdings häufen sich diese Sequenzen gegen Ende des Films etwas zu sehr. Insgesamt ist der Film aber mit sehr schönen Bildern fotografiert, die es schaffen, bis zum Publikum zu gelangen.
Der wirkliche Star des Films aber ist der grandiose Score. Dieses Mal holte sich Aronofsky nicht nur die Unterstützung von Clint Mansell und dem Kronos Quartett sondern auch die der Post-Rocker Mogwai. Ohne dieses düstere Gedicht als Untermalung würde "The Fountain" jegliche Glaubwürdigkeit verlieren. Freunde des gepflegten Pathos können sich bedenkenlos vor die Großbildleinwand setzen, denn Aronofsky hat seine Arbeit hervorragend gemacht. Wenn sich ein Thema eine derart bombastische Umsetzung verdient hat, dann ist es wohl die Liebe. Der Umkehrschluss jedoch: jener Pathos muss nicht unbedingt jedermanns Sache sein.
FILMSTART IN ÖSTERREICH: 30. März 2007
...Ich wollte immer eine Prinzessin sein, leider war nur mehr der Part der bösen Hexe frei....
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fotomensch und so.
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