2007-04-02 00:10:43
Dienstag, na ja; in Mathematik gelang mir angeblich etwas, flösst mir zumindest mein Hinterkopf, wie immer man das auch biologisch definieren will, ein. Der lästige Schädel, Depp blöder!...
Dienstag, na ja; in Mathematik gelang mir angeblich etwas, flösst mir zumindest mein Hinterkopf, wie immer man das auch biologisch definieren will, ein. Der lästige Schädel, Depp blöder! Zuhause sehnsüchtig auf mir mein Leben in andere Bahnen lenkende Konfekte , bei FM4 etwas Gewinnendes, wartend, wahrscheinlich werden die sich erst am Mittwoch zur Generalversammlung im Postkasten treffen, überwinde ich mich dazu, etwas Produktives auf die Beine zu stellen, blöde Metapher!, strenge mich an, doch überall funktioniert nur die Hälfte. Ich lese die Zeitung, wie üblich; die aus Salzburg zuflatternde Morgenpost. Danach erwäge ich, mir den Bass um die Schultern zu hängen und ihn um die dicken, fetten Hüften zu schwingen! Gott, das kann ja heiter werden; ja, Blues in Fdur, wenigstens das klappt! 60 wertvolle, mir ein paar neue Lieder in `s Gewissen dreschende Minuten später drehe ich den Verstärker in die Lage einer angenehmen Lautstärke, auf die sich jeder einigen kann: nämlich, getreu dem Motto von den „Kings of Convenience“ - Burschen aus dem hohen Norden: „quiet is the new loud“ auf die „Lautstärke“ der Ruhe und probiere, mir die der englischen Sprache angehörigen Vokabel in `s Hirn zu schleudern um die immer stärker und grotesker anmutende Anglisierung der Erde „vor Ort“ miterleben zu können. Später, die Nacht bald den Tag auffressen werdend, erschwert mir die langsam kommende Müdigkeit das konstante Lernen. Außerdem breitet sich das Gefühl von Hunger in meinem „durchlöcherten“ Körper aus. Ohne Futter kein Lernen! Also, die für mich definitiv zu weit entfernte Küche muss begangen werden, der Kühlschrank durch das Öffnen der Kühlschranktüre „erobert“ werden, dann, weil sich ja nichts zum Essen Wertvolles (obwohl: „Wonnst an Hunger host, isst ois!...) darin befindet, im Kasten wegen einer eventuellen Suppe herumgekramt werden um schließlich bei der (Ein-)sicht anzukommen, dass sich ja eh wieder „nix“ in der Küche befindet! Obwohl, doch, da sticht mir etwas in `s Auge (obwohl ich zwei Augen besitzeJ!): „asiatische“, mehr oder weniger, Nudeln! Ja! Die Rettung! So naiv das klingen mag, mir haben die von meinen Händen „zubereiteten“ Nudeln geschmeckt; das Einzige also, das mir an diesem schrecklichen, nicht enden wollenden Tag den Daumen hoch streckt! So bleibt mir der Griff zur neben der Brotdose stehenden (oder liegenden?...) „Magnesium“ - Dose erspart, schön! Doch warum ist Cholesterin - freies Rapsöl notwendig? Bin ich schon so alt? - „If things were perfect“ vom mir wegen seiner maßlos übertriebenen „political correctness“, (blödes Wort(-gebilde), nicht?),Moby ertönt da gerade zur richtigen Zeit! – Die Gedankensprünge sind bereits im Begriff, mich zu „erobern“: Sind die im Zürcher „Tagesanzeiger“ veröffentlichten Kolumnen von der „Kolumnen-Göttin“ Doris Knecht dort oder im „Falter“ besser? Und: Wie schreibt man eine Kolumne? Muss gedankliche Anstrengung vonnöten sein? Oder kann man sich die getrost aus den, wortwörtlich, „Fingern“ zupfen? Na egal, jedenfalls tickt die Uhr, nicht nur die des Lebens, die „wirkliche“ auch und es wird später und später…So meinen „Kinderzimmer Productions“ noch, dass „Fett viel besser“ sei, der Goldie lässt meine Finger zu einer rhythmischen „Mitternachtseinlage“ bewegen und Louie Austen ist sich sicher, dass Gott dich überall findet („honalee“), bevor die Welt, die Gesellschaft oder wer auch immer mir den bitter benötigten Schlaf schenken. Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen…
"Von Beginn an ist Johannes ein hedonistischer Charakter und Ästhet – im Sinne Kierkegaards – der nur darauf aus ist, Cordelia zu verführen." (Wikipedia)
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