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Support Rockz!

2007-04-02 00:15:34

Wo Support sexy ist!

Wo Support sexy ist!

Im Laufe meiner halb-beruflichen Tätigkeiten als IT-Mensch hat man doch leider mit dem einen oder anderen Support zu tun; da ist man umso überraschter, wenn man alles passt. Da das wirklich nicht die Regel ist - und ich weiß wovon ich spreche - möchte ich euch über diesen freudigen Ausnahmefall berichten. Es gibt wirklich noch Ausnahmen.

McShark
DER Apple Store Wiens
Früher oder später bekommt jede Hardware einen Knacks, vor allem wenn man die Geräte so exzessiv einsetzt wie ich.
Es muss nicht an (peinlichen) Aktionen liegen die sich Apple in letzter Zeit gibt, siehe http://derstandard.at/?url=/?id=2503770 , doch der Support bei Apple passt, zumindest bei den Apple Store McShark in Wien.

Zugegeben: Man wartete immer wenn man in den Shop geht, da mindestens 2-3 Menschen vor dir dran sind, aber die Zeit vergeht schnell und man muss nicht das Jausensackerl auspacken.

Das Problem: Der Akku des Powerbooks hat das zeitliche gesegnet, oder ich dachte es mir zumindest. Begrüßt wird man in diesem Geschäft mit einem Lächeln und einem freundlichen "Servus" oder "Hallo".
Ein kurzes Gespräch mit dem Techniker zeigte mir, dass es bei diesem Problem eine gewisse Kulanz gibt, und das eventuell noch unter die Garantie fallen könnte.
So schnell konnte ich gar nicht reagieren, hat er schon das Telefon ausgepackt, die Nummer des Apple Supports, welche nicht zum 0-Tarif ist, gewählt und mir das Telefon in die Hand gedrückt.
Die Kulanz von Apple Österreich ging leider nicht so weit, dass dieser einige Monate nach Ablauf der Garantie noch umsonst gekauft wird, allerdings bekam ich zum Trost dafür von einem anderen Verkäufer eine gekühlte Praline, und den Hinweis dass "der Chef in 2 Tagen von Linz zurückkehrt" und mir meinen Akku mitbringt. (Ich habe einmal bei einem Sony Vaio Notebook 1,5 Wochen auf einen Akku gewartet).

Zu sagen ist, dass ich den einen oder anderen Mensch schon in diesen Shop geführt habe, und jeder von dem Service begeistert war.
Dort bin ich dann meist stillschweigend als Zaungast daneben gestanden und habe mir die Beratung für Freunde mit angehört.

Manche wollten sich die Geräte "nur mal ansehen", andere wie Andy Liu von SheSays griff dann gleich zum 17 Zoll MacBook Pro. Beraten, ob nun "Kauf" oder "Ich schau mal nur" wird man immer gleich gut,
denn wenn Aussagen hört zu Kaufentscheidungen wie:
"Eigentlich würde für dich dann ein MacBook reichen, und kein MacBook Pro..." der Shop dadurch weniger verdient, wird das Team von McShark zusätzlich ausgezeichnet, und so passiert es, dass man den Store immer wieder hervorragend beraten und mit einen leichten Lächeln verlässt.

 

Microsoft Österreich

Es gab ein kleines Lizenzierungs-Problem. Nun, meine Firma ist nun doch nicht so klein und haben einen persönlichen Kundenbetreuer.
Diese nette Person befand sich zu dieser Zeit auf Urlaub, hinterließ auf ihrer Mobilboxtextansage den Hinweis, unter welcher Nummer ihre Vertretung zu finden ist.
Die Vertretung wurde kontaktiert. Etwas Missmutig hörte sich dieser Mensch das Problem an, und meinte:
"Ja der Direct Support - der ist dafür zuständig"
... und gab mir eine Telefonnummer in das geliebte Nachbarland: Deutschland.

Nach weiteren 15 Minuten Warteschleife meldete sich dann ein etwas freundlicherer Herr.
"Wir sind dafür nicht zuständig..." War wieder so freundlich mir eine weitere Nummer (wieder Deutschland) in die Hand zu drücken.

Weiter gings in die nächste Warteschleife. Dieses Mal nur wunderbare 10 Minuten. Ich erklärte mein Problem zum 3. Mal - und nun war ich schon genervt.
Microsoft Germany anscheinend auch. Dieser Mensch verglich dann das Lizenzierungsmodell mit einem Auto (!?!?) und der Anmerkung:
"Ich weiß ja nicht wie das bei Ihnen in Österreich mit Autos ist, aber bei uns in Deutschland..." (bei Deutschland kam so ein kleiner "juhuu - Unterton dazu) "... läuft das so..."

Völlig entnervt merkte ich dann an, dass ich bei Microsoft auch kein Auto kaufen würde...

 

Schnellkost

Zu den größeren so genannten Multimedia-Fastfood Verkaufsstätten möchte ich mal gar nichts sagen.
Ein Bekannter arbeitet dort bei einem so genannten Schnellkost-Läden. (Anm.: Die Vereinigung deutschsprachiger Wörter welche sich gegen Anglizismen wehrt hat für FastFood das Wort Schnellkost erfunden). Dieser privat recht nette Mensch erklärte mir letztens: "Eigentlich sollte ich Waschmaschinen und ähnliches verkaufen - nun bin ich aber in der Computerabteilung - und ich hab keine Ahnung was ich dort machen soll."

Man sollte wissen, dass dieser Mensch auch einen PC mit einer Mikrowelle verwechselt.

 


 

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AutorInnen

Christian Stipkovits

Christian Stipkovits

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