2007-04-02 00:10:49
Die Trash-Kapelle rund um Max Cavalera ist mit ihrem Metal, der sich zwischen subtilen Tribe-Klängen und hartem Grunz-Core bewegt, in österreichischen Gefilden zu sehen. Pflichttermin für jene, die ihren langen Haaren Bewegungsfreiheit gönnen.
Die Band, deren CD-Cover oft religiöse bis spirituelle Figuren oder einen schwarzen, in einer Feuerflamme versinkenden Vogel zieren, wurde 1997 von Max Cavalera gegründet. Jener Mann also, der zuvor die wohl legendärste südamerikanische Metal-Band Sepultura aus privaten Gründen – es gab einige Todesfälle in seinem Umfeld – verließ und danach eine Band gründete, die sich ebenso, wie ihr Vorgänger, von den anderen Bands in Bezug auf die Bühnenshow und ihr generelles Auftreten gewaltig unterschied. (Cavalera spielte auch in einer Band wie Nailbomb). Schon im Jahre 1998 produzierte die Truppe ihr gleichnamiges Debütalbum. Den richtigen Durchbruch – zumindest in kommerzieller Sicht – gelang der Band, deren Mitglieder immer wieder absprangen und somit ausgetauscht werden mussten, erst mit ihrem wohl bekanntesten Album „Primitive“, das im Jahr 2000 erschien. Der Song „Primitive“ stellte das Erkennungszeichen Nummer Eins dar. Denn nun war es der Band gelungen, auch international wieder an die alten Sepultura-Erfolge anzuschließen und musikalisch ein Wörtchen mitzureden.

Foto: www.soulfly.pl
Der Erfolg hält bis heute an und auch die letzten drei Alben „3“ (2002), „Prophecy“ (2004) und „Dark Ages“ (2005) ließen diesen – trotz teilweiser schlechter Kritiken der Fans, denen das progressive Musikverstehen von Cavalera („Musik muss sich weiter entwickeln“) manchmal etwas zu weit ging – nicht schrumpfen. Angesichts der Tatsache, dass die Band aus Brasilien live immer wieder für Überraschungen gut sind und mit ihren Tribe-Klängen (man erinnere sich an das Album „Prophecy“) trumpfen, ist jeder einzelne Österreich-Termin für jeden, der seinen Haaren (Stichwort: „Headbangen“) etwas mehr Freiheit gönnt, ein Pflichttermin. Hingehen und Headbangen!
Termine:
21.02.2006 - Arena Wien
05.03.2006 - Orpheum Graz
07.03.2006 - Rockhouse Salzburg
08.03.2006 - Posthof Linz
10.03.2006 - Komma Wörgl
"Von Beginn an ist Johannes ein hedonistischer Charakter und Ästhet – im Sinne Kierkegaards – der nur darauf aus ist, Cordelia zu verführen." (Wikipedia)
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