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kreatives

Raum zum Spielen

2007-04-02 00:12:37

Raum zum Spielen bieten viele Theater. Doch nicht viele Theater ermöglichen jungen Theatermachern ihre Ideen unabhängig zu realisieren. Eines davon ist das Theater SPIELRAUM in der Kaiserstraße.

Gerhard Werdeker und Nicole Metzger bieten vor allem jungen Theatermachern die Möglichkeit ihre Ideen zu verwirklichen. Neben drei bis vier Eigenproduktionen jährlich gehören auch Gastspiele zum fixen Bestandteil des Spielplans. Viele Projekte, die nicht von öffentlicher Seite gefördert werden, konnten dank des Theater SPIELRAUM realisiert werden.
Die neue Spielstätte des Theaters ist das „Erika-Kino“ in der Kaiserstraße. Vor seiner Schließung 1999 galt es als das „älteste noch bespielte Kino der Welt“. Doch der SPIELRAUM existiert schon viel länger.

SPIELRAUM I
Bereits im Jahr 1983 wollte der junge Regisseur Gerhard Werdeker mit einem jungen Ensemble eigenständig und kontinuierlich arbeiten. In einem Keller im 15. Bezirk wurde diese Idee 6 Jahre lang umgesetzt, 2 Jahre lang ohne öffentliche Unterstützung.

SPIELRAUM II
Der zweite Spielraum befand sich in einem Keller im 3. Bezirk und musste anfangs auch aus privaten Mitteln finanziert werden. Es wurden neue Herausforderungen gesucht. 12 Jahre konnten von Regisseur und Ensemble intensiv genutzt werden. Auf Grund der renovierungsbedürftigen Kellerräumlichkeiten begann man sich für das alte Erika-Kino zu interessieren.

Gerhard Werdeker
Der Gründer und Leiter des Theater SPIELRAUM sagt über sein Regie- und Erarbeitungskonzept: „Wir nehmen uns selbst beim Wort.“ Mit textintensiven Proben versucht er seine Schauspieler in die Sprache des Autors zu geleiten. Werdeker ist ein Könner auf dem Gebiet der Dramatisierung nicht-dramatischer Texte. Das bewies er bereits mit Stücken wie „Das Eichmann-Protokoll“ oder „Kleiner Mann, was nun?“ im eigenen Haus.

Schwerpunkte
Die Theaterleiter Gerhard Werdeker und Nicole Metzger setzen mit ihrer Arbeit drei Schwerpunkte. Neben Stücken rassisch oder politisch verfolgter deutschsprachiger Autoren des 20. Jahrhunderts sind auch klassische Theatertexte in Konfrontation mit aktuellen Themen zu sehen. Auch die eigene Theatralisierung von Texten, die ursprünglich nicht für die Bühne geschrieben wurden, sowie Literaturmatinéen mit Frühstück und Lesungen, gehören zum Spielplan des Theaters.
Im Jahr 2005 fand das „Jugend in Wien“ Projekt „Leonce und Lena“ großen Anklang beim Publikum.
Auch in der neuen Saison können wir auf herausragende Produktionen gefasst sein.

Theater SPIELRAUM
Kaiserstraße 46
1070 Wien

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AutorInnen

Lena Fürnkranz

Lena Fürnkranz

We are all in the gutter but some of us are looking at the stars. (Lord Darlington, Lady Windermere's Fan)

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