2008-05-15 12:59:17
Sonnenschein und gute Laune und Musik: Das erwartet Menschen, die ein Wochenende in Hauzenberg verbringen, wenn das Pfingst-Open-Air den Ort und alle seine Besucher erobert.
Das Pfingst-Open-Air ging heuer zum 27. Mal über die Bühne und soviel sei gesagt: Ein besseres Event, um die Festivalsaison zu eröffnen hätte man wahrscheinlich nicht besuchen können.
Zwar findet man im kleinen Hauzenberg, nahe Passau, keine Mega-Headliner mit aufwendiger Bühnenshow, aber wenn man ehrlich ist, geht es beim POA auch gar nicht so sehr darum, sondern um die Stimmung. Diese ist es nämlich, was dieses Festival so besonders macht. In seinem kleinen Rahmen erfährt man am Gelände eine gewisse Ruhe, Gelassenheit und Idylle, sofern das auf einem Festival überhaupt möglich ist. Entspannt sind nicht nur die Musiker auf der Bühne, die Veranstalter hinter den Kulissen oder das Publikum vor der Stage – nein sogar die Securitys, die sich zwischendurch auch einmal einen Spaß erlauben und mit dem Gartenschlauch Unmengen an Wasser in die Mengen spritzen und sichtlich ihre Freude daran haben, den heißen Körpern Abkühlung zu verschaffen. Womit wir auch schon beim Wetter wären: Drei Tage perfekt blauer Himmel und Sonnenschein, sommerliche Temperaturen am Tag, nur in der Nacht war es leider eiskalt.
It never gets boring
Das Programm überzeugte mit Vielfalt. Neben den zahlreichen Konzerten gab es auch heuer wieder ein Kulturzelt, in dem man seiner kreativen Ader freien Lauf lassen, Workshops besuchen oder Bierkisten stapeln konnte.
Der erste Tag war sozusagen zum Aufwärmen. Mit Attwenger, Turbostaat und Ohrbooten brachte man das Publikum am Freitag langsam in Stimmung. Doch am zweiten Tag war Schluss mit langsam. Das Publikum war schon voll in Fahrt, als am frühen Nachmittag My New Zoo mit Pferdeköpfen die Bühne betraten. Herbstrock hatte leider abgesagt, wurden aber durch die Oberösterreicher Bilderbuch würdig vertreten. Pitvalid und Nosliw hielten die Spannung bis Madsen die Bühne betraten und die Mädels in der ersten Reihe zum kreischen brachten. Doch das alles waren Peanuts im Vergleich zur Asian Dub Foundation, bei denen das Publikum dann ordenltich abtanzte. Dass die Band richtig Spaß am Auftritt hatte war deutlich zu spüren und tat der Show auf jeden Fall nur gut. Und auch die Bands des dritten Tages mussten sich nicht verstecken, denn mit Schein, Fotos, Moneybrohter, Agnostic Front und Shantel fand das Pfingst-Open-Air den perfekten Abschluss. See you next year!
Eine Bildershow mit den verschiedensten Impressionen der drei Tage ist in Kürze auf FM5 zu finden!
...Ich wollte immer eine Prinzessin sein, leider war nur mehr der Part der bösen Hexe frei....
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