2007-04-06 15:32:25
Das ist was ihr sucht! Das ist was euch erregt!
Die Band Panjapol [panschapol] setzt sich aus Bernhard, Flo und den Brüdern Matthias und Max zusammen. Spätestens nach ihrem ersten Album Nach der verlorenen Zeit sind Panjapol in der heimischen Musikszene fest verankert. In den letzten Jahren haben sie viele Konzerte und einige Festivals, wie z.B. das Heidenspaßfestival in Nitzing, bespielt und die Konzertbesucher in Stimmung gesungen. Die nächste bitte ist das zweite Studioalbum der jungen weinviertler Band. Die 4 Jungs, die sich teilweise schon seit dem Kindergarten kennen, bezaubern ihre immer größer werdende Fangemeinde mit einem rockigen Sound und deutschen Texten. Ist das also Deutsch-Rock? Max: Das ist das ewige „Deutsch-Rock-Syndrom“ (lacht). Wir wollen mit unserer Musik nichts großartig neues erfinden, das geht heutzutage ja eh schon fast nicht mehr. Matthias: Uns hat das eigentlich immer sehr genervt in die Deutschrock-Schublade gesteckt zu werden, denn uns ist die Bezeichnung für unsere Musik schlicht und einfach wurscht. Panjapol ziehen auch bei ihrem jetzigen Album ihr Ding durch. Sie besingen unsere Ohren mit deutschen Texten: über zwischenmenschliche Beziehungen, über das Loslassen-Können und – wer hatte es anders erwartet – über die Liebe. Im Gegensatz zu ihrem ersten Album hört man auf Die nächste bitte eine sehr deutliche Neigung zu noch rockigerer, fetzigerer Musik. Die Lieder sind zwar noch immer sehr von der guten alten Hamburger Schule beeinflusst, aber man merkt, dass auch andere Künstler ihre Spuren bei Panjapol hinterlassen haben. Matthias: Also meine absolute Lieblingsband sind die Foo Fighters. Die haben mich dazu inspiriert mit meiner Stimme mehr zu experimentieren und auch im Gesang ein wenig wilder zu werden. Dave Grohl hat einfach eine wahnsinnig gute Stimme. Max: Dem kann ich mich nur anschließen. Die Foo Fighters sind großartig. Eine weitere aktuelle Band die mir sehr gut gefällt ist zum Beispiel Billy Talent. Die sind sehr lässig. Auch österreichische Bands haben uns sehr beeinflusst. Wie beispielsweise Julia, zu denen wir eine sehr gute freundschaftliche Beziehung haben. Bernhard: Im Moment bin ich ebenfalls eher so bei Post-Hardcore/Emocore zu Hause. Boysetsfire, Atreyu und Thrice sind Bands, die ich zurzeit sehr gerne höre und die mich und unsere Musik dann natürlich auch auf eine gewisse Art beeinflussen. Auf Die nächste bitte vereinen Panjapol wunderbare Texte über das Leben und rockige Sounds zu grandiosen Songs. 12 Lieder, die fließend ineinander übergehen und sogar Bonus-Bildmaterial von Proben und Studio-Aufnahmen befinden sich auf der CD. „Es kommt die Zeit, in der sich alles dem Ende neigt.“, singen Panjapol in der Ballade Zwei Sekunden Ewigkeit, dem letzten Stück ihrer neuen Platte. Und obwohl sich leider für viele österreichische Musiker und Bands nach dem zweiten Album – wenn nicht schon nach dem ersten – die Zeit dem Ende neigt, ist das bei Panjapol sicher nicht der Fall. Denn von diesen jungen Herren, wird man hoffentlich noch einiges zu hören bekommen! Das gesamte Interview mit Panjapol kann in der Dezemberausgabe des Wolkersdorfer Jugendmagazins „hermes“ nachgelesen werden.
...und ich wär' hier so gerne zu hause,
denn die Erde ist mein Lieblingsplanet.
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