2007-04-02 00:15:36
Die Stadt am Fuße des Vesuvs präsentiert sich vom 27. Jänner bis 1. Februar von seiner filmischen Seite. Eine Entdeckungsreise Neapels im Kino…
Einen neuen Blick auf die drittgrößte Stadt Italiens versucht die Filmreihe „NEAPEL IM FILM“ im Wiener Votivkino zu werfen. In Kooperation mit dem Liechtensteinmuseum und dem italienischen Kulturinstitut wird vom 27. Jänner bis zum 1. Februar ein Querschnitt durch das Filmschaffen rund um die Stadt unter dem Vesuv gezeigt.
(c) Votivkino
Neapel präsentiert sich als eine geheimnisvolle Stadt, voller Gefahr aber auch voller Schönheit. Gezeigt werden Liebesgeschichten, Sozialdramen, Tourismuskomödien, Camorra-Thriller, Auswanderschicksale und italienische Trümmerfilme. Gemeinsam prägen sie ein umfassendes Bild dieser brodelnden Metropole. Die Filme reichen von Neo-Realismus-Klassikern wie „Viaggio in Italia“ von Roberto Rossellini oder „Le Mani Sulla Cittá“ von Francesco Rosi bis hin zu berühmten Komödien wie dem Episodenfilm „Ieri, Oggi, Domani“ mit Sophia Loren und Marcello Mastroianni. Unter dem Titel „Töchter des Vesuvs“ werden drei Filmraritäten mit prominent besetzter Live-Filmmusik von Angelica Castello, Olga Neuwirth und Barkhard Stangl auch zu hören sein.
Durch aktuelle Spielfilme wie „Certi Bambini, Vento di Terra“, Videokunst und Dokumentarfilmen sollen zudem die Klischeebilder Neapels hinterfragt werden, so das Liechtensteinmuseum.
Die Themen der Filmschau sind vielfältig wie die gezeigte Stadt selbst. Sie umfassen Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Familie, Glaube, Politik, Geschichte, Korruption, Verbrechen, aber auch Liebe, Ehre, Musik, Tanz und Humor.
Informationen mit Programm:
Sorge dich nicht um das was kommen mag, weine nicht um das was vergeht, aber sorge, dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in dir zu tragen. (Friedrich Schleiermacher)
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