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Natural Born Hippies

2007-04-02 00:12:42

Der Dokumentarfilm Malibu Song von Werner Hanak und Natalie Lettner lädt zu einer Zeitreise ins Amerika von Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jefferson Airplane ein. Ein Grund mehr den guten, alten Zeiten zu frönen.

Das Leben in einer Kommune begeistert auch im 21. Jahrhundert noch Menschen, besser gesagt jene, die sich unter anderem Künstler nennen. In Malibu bei Los Angeles lebt eine Gruppe von Künstlern mit Hippiewurzeln, das Leben scheint paradiesisch. Doch das unbeschwerte Glück wird getrübt. Der Staat kauft die Grundstücke, auf dem die Häuser der Künstler stehen, um dieses Stück Land in einen Nationalpark umzuwandeln.

Die Regisseure Natalie Lettner und Werner Hanak kamen im Jahr 1998 nach Lower Topanga Canyon und waren begeistert von der Mentalität, die die Einwohner an den Tag legten. Auf diesem Teil der Erde lebten ganze Generationen von Hippies. Neben alternden Woodstockgästen, gab es genauso junge, heranwachsende Blumenkinder.

2002 begannen Lettner und Hanak mit den Dreharbeiten zu Malibu Song. Sie wussten, dass bereits vor der Veröffentlichung ihres Dokumentarfilms Lower Topanga Canyon nicht mehr existieren würde.

Der Film arbeitet mit schönen Bildern, das Leben der Kommunarden scheint spürbar nahe. Fast möchte man der Kommune einen Besuch abstatten, oder gar selbst für kurze Zeit mal Mitglied werden. Malibu Song ist ein Nachruf auf ein utopisches Lebensgefühl, das heute immer seltener gelebt wird.

Der Film startet am 8. März 2007 im Top Kino Wien.

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AutorInnen

Lena Fürnkranz

Lena Fürnkranz

We are all in the gutter but some of us are looking at the stars. (Lord Darlington, Lady Windermere's Fan)

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