2011-06-09 11:45:09
Pupstrocken, fad und vielen ein Gräuel: das Denken in Theorien & Modellen. Studierende der Internationalen Entwicklung zeigen bei einer Veranstaltung am 16.6., dass das nicht immer der Fall sein muss.
Was hat Kannibalismus mit dem Begriff "Kulturdeterminismus" zu tun? Wie kann man "Nachhaltigkeit" in Bezug auf den ökologischen Supergau Namens Aralsee verstehen? Was verbinden die Revolutionen in Nordafrika mit der Auffassung des klassischen Evolutionismus?
Dies waren einige Fragen, mit denen sich etwa 50 Studierende in den vergangenen Monaten beschäftigt haben. Sie alle belegten das Seminar "Internationale Entwicklung im historischen Kontext" am Institut für Internationale Entwicklung.
Das Ziel der Übung: Unterschiedliche Entwicklungsmodelle anhand von historischen Ereignissen beschreiben und erklären.
Neben einer Seminararbeit galt es im Rahmen der Lehrveranstaltung, sich in Gruppen mit den Modellen zu beschäftigen - und diese für ein breiteres Publikum didaktisch aufzuarbeiten. Das Ergebnis ist ein buntes Gemisch aus Projekten - Blogs, Fotografien, Videos, Lexika - die am 16.6 am Campus (Altes AKH) vorgestellt werden.
Ab ca. 11Uhr wird es mit den Präsentationen losgehen. Neben permanenten Installationen gibt es zeitlich begrenzte Vorführungen.
WO? Foyer und Untergeschoss des Hörsaalzentrums im Hof 2 (C-Hörsaal), A-1090 Wien, Spitalgasse 2-4
WANN? 11-15Uhr
beschäftigte sich schon im Biologieunterricht lieber mit Aphorismen und Kurzgeschichten als mit der Photosynthese. Widmet sich nun vor allem "Fokus" und ihren Geschichtebüchern.
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