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Kurzkritik: Ich habe sie geliebt

2009-08-01 21:05:55

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Anna Gavaldas Roman Ich habe sie geliebt kommt unter der Regie von Zabou Breitman in unsere Kinos.

 

Ein Mann, eine Frau und zwei Kinder ergreifen die nächtliche Flucht aufs Land. In welcher Beziehung sie zueinander stehen, bleibt lange unklar. Die Frau weint, der Mann beschwichtigt. Es scheint sich um eine Scheidung zu drehen, doch langsam wird diese zur Nebenhandlung und das Drama beginnt mit seiner eigentlichen Entspinnung. Zabou Breitman hat Anna Gavaldos Ich habe sie geliebt Leben eingehaucht.

Françoise Loiret-Caille und Daniel Auteuil liefern sich ein klassisches Kammerspiel mit Landhauscharakter. Erzählt wird nur, wenn es dunkel ist und der Wein neben dem Sofa warm wird. Richtig romantisch wird es, wenn Auteuil plötzlich um zwanzig Jahre erjungt und von seiner Affäre mit Mathilde (Marie-Josée Croze) erzählt, die nie zu einer legitimen Beziehung werden durfte.

Nach Zusammen ist man weniger allein
unter der Regie von Claude Berris, ist Ich habe sie geliebt der zweite Roman Anna Gavaldas, der als Vorlage für eine Verfilmung dient. Regisseurin Breitman inszeniert verspielt verständlich die beiden Parallelhandlungen, denen Galvada nur wenig Platz im Roman gibt. Trotz starrer Figurenzeichnungen sticht vor allem Auteuils Hang zur gestischen Dramatik positiv heraus und rettet den ein oder anderen eintönigen Moment.

 

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AutorInnen

Lena Fürnkranz

Lena Fürnkranz

We are all in the gutter but some of us are looking at the stars. (Lord Darlington, Lady Windermere's Fan)

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