2007-04-02 00:10:11
Am Montag, dem 15.11., präsentierten wir das Projekt nolabel erstmals der Öffentlichkeit. Nolabel wird ebenfalls fünfgliedrig aufgebaut sein. Hörgenuss, Backstage, Shop, MyMag und Events werden die fünf Kategorien sein. Mit einem Konzert zu unserem zweiten Geburtstag wird Nolabel ebenfalls seinen ersten Geburtstag feiern. Soviel sei verraten. Am 10.01. geht es dann los.
FM5, als Verein zur Förderung von Kunst und Jugendkultur wird im Jänner eine neue und einzigartige Plattform für Musikkultur starten. Nolabel.at wird diese Plattform heißen. Nolabel ist kein Label!! Es wird eine einzigartige Plattform für Künstler und Künstlerinnen sein, sich selbst zu promoten. Mit den etwaigen bestehenden Verträgen bekommt ihr kein Problem. Weil wir sind nichts außer eine Informationsplattform im Bereich von Musik, die von den Künstlern – also euch selber, verwaltet wird. Im Prinzip ist das nicht anderes, als wenn ihr Magazinen Interviews gebt.
Jene Bands, die keinen Vertrieb haben, bekommen die Möglichkeit, sich für den Shop zu registrieren. Das ist ein Zusatzfeature, das man individuell wählen kann. Allerdings nur für Bands, die keine Vertriebsmöglichkeiten haben.
Mit nolabel zur freien Kunst und Musikkultur
Freie Kunst braucht Räume. Räume zur Selbstdarstellung, des Experimentierens, der Begegnung. Die Kunst und Kulturlandschaft ist reichhaltig, vielseitig diversifiziert und qualitativ hochwertig. Doch trotzdem wird die Musik junger KünstlerInnen nur mangelhaft wahrgenommen. Dies führt dazu, dass im öffentlichen Bewusstsein die Wertschätzung für deren Arbeit nicht auf diese Weise ausgeprägt ist, wie sich das die Kunstschaffenden oftmals verdient haben. Das liegt allerdings nicht am fehlenden Interesse, sondern am Fehlen der nötigen Information und der nötigen Räume der Begegnung.
Mit nolabel wird eine innovative Plattform für KünstlerInnen im Musikbereich geschaffen, die Räume zur Wahrnehmung nicht nur im virtuellen Raum ermöglicht. Oftmals fehlt es den Musikschaffenden an der Möglichkeit zur Selbstpräsentation und -vermarktung. Junge MusikerInnen erhalten häufig nicht die Chance ihr Talent der Öffentlichkeit mitzuteilen. Die Möglichkeiten der Vermarktung auf Basis einer größer organisierten Plattform fehlen völlig. Mit nolabel soll diese Lücke geschlossen werden. Das Projekt nolabel soll dadurch einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Förderung der freien Kunst und leisten.
Kunst dort abholen, wo sie passiert
Es ist nicht möglich, die Musikkultur abbilden zu wollen. Zu reichhaltig, bunt und vielfältig ist die Musikkultur in Österreich. So entstand die Idee, dass die Kunst direkt bei den Kunstschaffenden selbst abgeholt werden muss. Gemeinsam mit Künstlern und Künstlerinnen haben wir gemeinsam diese Informationsplattform gebaut, die am Montag den 10. Jänner erstmals das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird.
Auf Wunsch schicken wir dir gerne die Projektbeschreibung zu. Eine Testversion steht ebenfalls zur Verfügung.
Mitmachen erlaubt!
Bands, die gerne die Informationsplattform nolabel nützen wollen, mögen sich bitte bei uns melden. Schickt einfach ein Mail an redaktion@fm5.at, Betreff: nolabel
FM5 und nolabel feiern gemeinsam am Samstag den 8. Jänner
mit Bauchklang, Heiligenblut, Jonas Goldbaum, El Phones Maya und Law Found Guilt im Kulturglashaus Baumann in Oberösterreich, dem Ursprung des Freien Magazins.
Linktipp: Der Schülerstandard über nolabel
http://derstandard.at/?url=/?id=1867082
Kontaktperson: Martin Aschauer , redaktion@fm5.at, 0699/11175682
Ich gehöre zu den Personen die von Anfang an dabei waren. In FM5 steckt nicht nur viel Zeit sondern auch ganz persönliches von mir. Im Moment habe ich mich ans Doktorat gemacht. Ich gehöre wohl zu den Personen, die nie Zeit haben...
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