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Hunger.Macht.Profite.

2007-04-02 00:12:43

Von 1. bis 3. Dezember finden in Wien Filmtage zum Thema "Menschenrecht auf Nahrung" statt.

Der zehnte Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Im Vorfeld dazu veranstalten FIAN (Foodfirst Information and Action Network) und die Dokumentarfilmtage „Normale“ ein Filmfest, welches sich mit einem der essentiellsten Menschenrechte überhaupt befasst: Das Recht auf Nahrung.

Täglich sterben circa 35.000 Menschen (darunter viele Kinder) an Hunger. Ein Faktum, das man als in Österreich lebende Person oftmals nicht begreifen kann oder wahrhaben will. Täglich werden wir mit allem was wir brauchen, und noch viel mehr, versorgt.
Dennoch – und das wollen die meisten wohl noch weniger wahrhaben – sind es reichere Länder wie Österreich, die an der Armut und Hungersnot anderer Länder große Mitschuld tragen.

„Der Kampf gegen den Hunger beginnt beim täglichen Lebensmittelkauf.“, sagt Barabara Waschmann, Organisatorin von „Hunger.Macht.Profite.“.
Im wienXtra-cinemagic zeigt das Filmfest von 1. bis 3. Dezember Dokumentationen und Kurzfilme zu genau dieser Problematik. Eröffnet wird das bescheidene aber sehr interessante Festival mit dem Film „Septemberweizen“ von Peter Krieg, der zwar schon zu den Klassikern unter dieser Art von Dokus zählt, aber leider immer noch aktuell ist. Gezeigt werden unter anderem „Gen Verschwörung“ von Manfred Ladwig, die Österreich-Premiere von „McLibel“ sowie der Film „Die Hungermacher“, der die schreckliche Situation indischer Bauern zum Thema hat.


(c) www.fian.at

Jeweils nach dem Film stehen dem Publikum ExpertInnen für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Die Kurzfilme werden passend zum jeweiligen Hauptfilm im Kino Foyer kostenlos gezeigt. Darunter sind auch seltene Dokus wie „Der Durstige Planet: Wasser für Nahrung“ und „Eine andere Welt ist pflanzbar!“ zu sehen.

Veranstaltungsort: wienXtra-cinemagic, 1010 Wien
Eintritt: 5€, verschiedene Ermäßigungen

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AutorInnen

Christian Pausch

Christian Pausch

...und ich wär' hier so gerne zu hause,

denn die Erde ist mein Lieblingsplanet.

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