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2012-01-17 10:20:54
Unter dem Motto "Move Fashion Forward" vergibt die Modekette H&M erstmals einen Award für Jungdesigner in Europa. Der Vergabeprozess kann im Internet mitverfolgt werden.
H&M will die Fashion-Zukunft finden: Die Modekette vergibt heuer erstmalig einen Design Award für junge Kreative. Dabei wird unter den Absolventen von vierzehn europäischen Modeschulen aus sechs verschiedenen Ländern nach den größten Talenten gesucht. So wolle man nicht nur die Karrieren der Absolventen fördern, sondern auch den kommenden Generationen von Modeschaffenden Inspiration bieten, heißt es in einer Presseaussendung von H&M.
Inspiration stellt aber nur einen kleinen Teil des Gewinns dar: Wer von der Jury zum Sieger gekürt wird, darf seine Kollektion auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Stockholm präsentieren und kassiert ein Preisgeld von 50.000 Euro. Ausgesuchte Kleidungsstücke sollen außerdem im Laufe des Jahres in ausgewählten H&M-Shops zum Verkauf angeboten werden.
Nun will man in Zeiten vom US-Erfolgsformat Project Runway aber nicht einfach nur hinter verschlossenen Türen einen Gewinner finden. Der Prozess soll auch im Internet zu verfolgen sein. Auf der Homepage http://designaward2012.hm.com können Interessierte seit dem 13. Jänner Einblick in die Vergabe des Awards nehmen. Dort werden nach und nach Videos veröffentlicht, die Jury, Finalisten der einzelnen Länder und Modeschulen vorstellen. Der Gewinner wird bei der Mercedes-Benz Fashion Week am 1. Februar bekannt gegeben. Bewertet werden die Teilnehmer von Experten aus der Modebranche: In der Jury sitzen sowohl Modeschöpfer, als auch Fashion-Journalisten bis hin zur Design-Chefin von H&M, Ann-Sofie Johansson.
Österreich bleibt vorerst chancenlos
Teilnehmende Länder sind ausschließlich aus den nördlichen Regionen Europas: Schweden, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Holland und Belgien. Jungdesigner aus Österreich bekommen diesmal keine Chance. Warum das so ist, konnte von offizieller Seite des Modeunternehmens nicht beantwortet werden. Auch die Fragen, ob Österreich in Zukunft Teil des Awards werden könnte oder warum keine sogenannten self-taught Designer mitmachen können, wurden nur vage beantwortet: "Wie sich der Award in Zukunft entwickeln wird, kann heute noch nicht gesagt werden, ebenso ob in Zukunft Schulen aus anderen Ländern oder Autodidakte mit einbezogen werden", so die Pressesprecherin des Unternehmens Kerstin Binder.
Bleibt nur noch abzuwarten, was die Jungdesigner zu bieten haben und schlussendlich über die Ladentheke des Unternehmens geht.
...Ich wollte immer eine Prinzessin sein, leider war nur mehr der Part der bösen Hexe frei....
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