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Filmnews.at - Neues vom europäischen Film

Filmkritiken, -plattformen, -newsgroups und ähnlichen Krimskrams gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer. In diesen ganzen Pool an geistigen Ergüssen taucht seit kurzer Zeit eine neue Filmplattform ein, die durch ihre Aktualität, ihre Auswahl und auch durch ihre Professionalität überzeugt: filmnews.at

Seit 6 Monaten erfreut sich die hiesige Medienlandschaft der Filmberichterstattung einer weiteren kritischen Plattform, welche sich besonders dem europäischen Film verschrieben hat. Filmnews.at ist zwar noch ein junges, aber durchaus sensationelles Onlinemagazin, das mit erstaunlich viel und hochwertigem Content und aktuellen redaktionellen Aufarbeitungen wirklich beeindruckt. FM5 hat im E-Mail-Interview beim Gründer und Chefredakteur Christopher Sacken nachgefragt…

Wie entstand die Plattform filmnews.at?
Ich war schon immer ein fanatischer Cineast. Ich war ca. 3-4 Mal die Woche im Kino. Die Thematik der europäischen Produktionen hat mich schon immer mehr angesprochen als das der typischen Hollywoodstreifen. Nebenbei habe ich schon immer gerne geschrieben, also habe ich mich bei etlichen Filmzeitschriften als Autor beworben. Da ich keine Erfahrung hatte hat es nicht geklappt – da habe ich einfach mein eigenes Medium gegründet.

War es schwierig, so was auf die Beine zu stellen? Was waren die Probleme?
Der Anfang ist immer schwer – so auch bei uns. Am schwierigsten habe ich die Erstellung des Konzeptes der Seite und das technische Know-How empfunden. Doch als die Seite erstmal im Netz stand war alles ganz einfach. Ich wurde überall sofort akzeptiert, kam in den Presseverteiler der Filmverleihs und konnte mit der Arbeit voll durchstarten.

Wer „ist“ überhaupt filmnews.at?
Filmnews.at besteht nun aus 3 Mitgliedern Gegründet wurde es von mir im Alleingang (Christopher Sacken: Gründer und Chefredakteur), 2 Freunde und Filmbegeisterte (Luisa Gareis, Leopold Schmertzing: Redaktion) stehen mir tapfer zur Seite. Ich für meinen Teil studiere Theater-, Film- und Medienwissenschaften, liebe das Kino und schreibe sehr gerne. Das sind die eigentlichen Essenzen für filmnews.at.

Wie viel Zeit investiert jeder einzelne in das Projekt bzw. wie muss man sich eure Arbeit vorstellen?

Wir teilen immer am Anfang des Monats ein, wer wann welche Pressevorstellungen besucht. Danach werden Rezensionen verfasst die mir zugesandt werden. News werden fast täglich erneuert, um unseren Usern die höchst mögliche Aktualität bieten zu können. Weiters besuchen wir Festivals, Filmpremieren, ...etc. um nachher über diese ausführlich berichten zu können. Für die Zukunft haben wir noch viele Pläne... Doch die wollen wir nicht gleich verraten... ;-)

Was kann man alles auf filmnews.at finden, wer soll euch „besuchen“?
Alles was ein wahrer Cineast braucht. Rezensionen zu aktuellen europäischen Filmen, täglich neue News, Web-Tipps, Gewinnspiele, TV-Tipps, Buch & Musik, interessante Links,...etc. Unsere Besucher sollen Leute sein, die Optionen abseits des Mainstreamkinos suchen. Menschen denen der Hollywoodblödsinn aus den Ohren kommt, Menschen die sich von wunderbaren europäischen Filmen verzaubern lassen wollen. Und genau für diese Mensche ist filmnews.at als Plattform, als Informationspool gedacht.

Und warum gerade die Beschränkung auf den europäischen Film?
Filmsites gibt’s im Netz einfach genug - da wären wir chancenlos. Doch wir wollten etwas Spezielles machen und da uns liegt der europäische Film am Herzen haben wir uns zu „filmnews.at - Neues vom europäischen Film“ entschlossen. Unsere Homepage ging gleichzeitig mit der EU-Osterweiterung online.

Schweben euch auch eigene Filmprojekte vor oder „reicht“ euch das Schreiben über Film?
Nein, Filmprojekte schweben uns keine vor.

Kritiken gibt es ja wie Sand am Meer, aber was macht deiner Meinung nach eine gute Filmkritik aus?
Persönliche, kritische Meinung. Nur allzu viele Filmkritiken sind Allerweltsgefasel. Wir versuchen unsere Kritiken spannend aber auch kritisch zu gestalten.

Welches Ziel habt ihr euch gesteckt bzw. welche Zukunftspläne habt ihr?
Wir wollen unseren Usern zeigen dass es noch etwas anderes gibt als Brad Pitt und Russel Crowe. Es gibt tolle Schauspieler, tolle Geschichten, tolle Filme, die leider einfach nur zu wenig Geld haben, um die breite Masse anzusprechen. Wir wollen diesen Filmen Öffentlichkeit verschaffen – wir wollen Menschen anregen doch vielleicht einmal ein Programmkino als einen Hollywoodmegaplex aufzusuchen. Es gibt mehr da draußen – und das wollen wir den Menschen zeigen!

Na wenn das kein Aufruf ist!

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AutorIn(nen)

Mirjam Bromundt

Mirjam Bromundt

28 | Vorarlberg | Wien | Valencia | nach der Publizistik | Grafik | Fotografie | Kreativität | Film | umsetzen | spielen | schreiben | Musik | Patchworkarbeit | interessiert | Chancen | nachdenken | leben

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