2007-04-02 00:11:07
Eine Entdeckung der anderen Art, passiert auf der Toilette meines Vertrauens.
Die Toilette ist für die sozialisierte Gesellschaft ein Ort, an dem wir uns des Öfteren begeben müssen, damit wir einfach unsere menschliche Notdurft verrichten können. Für einige ist es ein stilles, erholsames Örtchen auf das man sich für kurze Zeit zurückziehen kann, für andere jedoch nur ein Mittel zum Zweck.
Das Essentielle an einer Toilette ist jedoch, dass das ganze Rundherum halbwegs den persönlichen Anforderungen entsprechen sollte. Das heißt für mich in erster Linie: sauber und gut duftend. Weiters sollte für das menschliche Wohlbefinden womöglich kein Schleifpapier mit der Stärke 220 zur Verfügung stehen, denn bei diesem müsste eigentlich eine Wundheilsalbe gratis beigelegt werden. Das sind natürlich alles Faktoren, warum wir auch – so gut es nur geht – unseren vertrauten Thron in den eigenen vier Wänden benutzen. Da kann es dann schon passieren, dass man von einigen als so genannter „Heimscheißer“ deklariert wird. Na ja, ich persönlich kann aber vorzüglich damit leben!
Bei der Ausübung der Notwendigkeit treten von Individuum zu Individuum unterschiedliche Rituale und Bräuche in Erscheinung: Lesen, Kreuzworträtseln, Nachdenken or whatever.
Meine persönliche Tätigkeit auf der Toilette hat sich seit geraumer Zeit um eine kleine Brise verändert. Nun entledige ich mich nicht nur meiner Notdurft, nein, ab sofort bin ich bei jedem WC-Meeting ein Student der Philosophie und das ganz ohne Studiengebühren und lästigen Prüfungen. Falten und lernen...!
Einige Beispiele gefällig:


Mein Leben befindet sich zurzeit in Bearbeitung. Ich bitte deshalb um etwas Geduld. Danke.
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