2007-04-02 00:10:57
Das letzte Manifest, die letzte Nektar spendende Blüte, der Schlusssatz, die Pointe oder einfach: Das Ende.
Mein Stift streikt. Er will nicht mehr. Außerdem liegt es nicht in seinem Interesse, als Mittel zum (billigen?) Zweck eingesetzt oder eher missbraucht zu werden. Ein paar Buchstaben schenkt er mir noch, danach verwandelt er sich in einen – ÖGB-Mitglieder aufgepasst! – Streikfonds. Aber genug ist genug! Einmal muss Schluss sein. Ich hatte ja ein dermaßen glückliches Verhältnis zu ihm. Sowohl in sexueller als auch in literarischer Hinsicht. Doch: Aus ist aus! Weil er mir genug Buchstaben gespendet hat und keine Nutte sei, meinte das Soletti für Reiche, der Stift. Ich kokettierte noch mit ihm, jedoch gab er mir sehr offensichtlich zu verstehen: Nee, ich mach `s nicht mehr, ich schreibe nicht mehr für dich oder mit dir. Seine Gleichgültigkeit war unübersehbar. Jedoch meinte er, für eine signifikante Aussage reicht es noch, da spielt er noch mit. Für folgende: Ich höre auf. Mit dem Schreiben.
Für heute.
"Von Beginn an ist Johannes ein hedonistischer Charakter und Ästhet – im Sinne Kierkegaards – der nur darauf aus ist, Cordelia zu verführen." (Wikipedia)
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