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Der Fluch

2007-04-02 00:10:14

5300 Jahre lang hat er im ewigen Eis geruht. Vielleicht wäre es besser gewesen, diese Ruhe nie zu stören. Am Eismann klebt mittlerweile jede Menge Blut, doch dennoch wird er liebevoll Ötzi von uns allen genannt. Ist Ötzi posthum ein Serienmörder? Zahlreiche Indizien scheinen dies zu beweisen. Seit 1991 läuft Ötzi Serienmördern wie Jack the Ripper langsam den Rang ab. Für Risiko und Nebenwirkungen, die im Zuge des Lesens dieses Artikels auftreten können übernimmt das Freie Magazin FM5 keine Verantwortung.

1992 schlug Ötzi zum ersten Mal zu.

Herr H. war das erste Opfer vom Ötzi. Mit bloßen Händen hatte der damalige Gerichtsmediziner den tiefgefrorenen Körper von Ötzi berührt. Dies sollte ihm noch zum Verhängnis werden. Ein Jahr später, Herr H. war gerade auf dem Weg zu einem Vortrag über den Eismann, schlug Ötzi zurück. Herr H. krachte gegen ein ihm entgegenkommendes Auto.

1993 starb dann der Bergführer jener Tage. Er hatte Ötzis Gesicht damals aus dem Eis gezerrt. Die Störung dieser Totenruhe sollte noch weitreichende Folgen für Herrn F. haben. Der erfahrene Alpinist stürzte wie durch Geisterhand in eine Gletscherspalte.

Zahlreiche Leichen pflastern seinen Weg

Ein ORF-Reporter, wir wollen in hier Herr Rainer nennen, zerrte Ötzi ins öffentliche Rampenlicht. Ob er Ötzi dafür um Einwilligung gebeten hat? Ein Gehirntumor war Ötzis Rache.

Der Entdecker der Gletscherleiche Herr S. war der Nächste. Er sollte von einer Bergtour nicht mehr zurückkommen.

Der Bergretter W. starb bei der Suche (nach anderen Versionen) nach der Beerdigung) von Herrn S. an einem Herzinfarkt.

3 Opfer in zwei Jahren - Ötzi bekommt nicht genug

Am 7. Januar 2005 starb der Innsbrucker Professor Tiefenbrunner bei einer routinemäßigen Herzoperation. Er war Leiter des Instituts für Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Innsbruck. Er hatte eine Methode gefunden, Ötzis Mumie vor Bakterien und Pilzbefall zu schützen. Doch wollte das Ötzi auch?

Univ. Prof. Spindler war das nächste Opfer. Wohl kaum ein anderer hat der Mumie mehr Geheimnisse entlocken können als der Professor. Und an Flüche wollte der Universitätsprofessor als Mann der Wissenschaft gar nicht glauben.

"Für ihn sei der Mythos nur ein "Medienhype", hatte die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" im Dezember des Vorjahres berichtet. Gegenüber der Tageszeitung "Die Neue" habe er sich "gelassen" gezeigt. "Scherzhaft stellt der Ötzi-Experte eine Frage in den Raum: "Werde ich dann der Nächste sein?", berichtete das Blatt am 19. Oktober des Vorjahres. (Quelle: ORF - Link siehe unten) Lange sollte es nicht mehr dauern. Der Fluch des Ötzis holte auch Herrn Spindler ein.

Wer wird der nächste sein?

Mittlerweile haben bereits mehrere interantionale Spezialisten Unbehagen angemeldet mit der Mumie zu arbeiten. Das Leben geht vor... Wer wird der nächste sein, diese Frage beschäftigt mittlerweile breite Kreise.

Anmerkung der Redaktion

Aus Sicherheitsgründen hat es die Redaktion abgelehnt ein Orignalfoto des Ötzis zu benutzen. Das Bild zeigt den luftgeselchten Pfarrer aus St. Thomas am Blasenstein, Oberösterreich, Mühlviertel. Dass das Mühlviertel ein merkwürdiges Stück von Österreich ist, das braucht wohl hier nicht dargelegt werden. Auch um den luftgeselchten Pfarrer rankt sich so manche sagenhafte Geschichte.

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AutorInnen

Martin Aschauer

Martin Aschauer

Ich gehöre zu den Personen die von Anfang an dabei waren. In FM5 steckt nicht nur viel Zeit sondern auch ganz persönliches von mir. Im Moment habe ich mich ans Doktorat gemacht. Ich gehöre wohl zu den Personen, die nie Zeit haben...

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