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musik

Der “Godfather Of Soul” gastierte live im Wiener Gasometer

2007-04-02 00:12:20

An Titeln wurde im Zusammenhang mit James Brown nie gespart, sei es "The hardest working Man in Showbusiness", "Soulbrother Number One" oder "The Godfather Of Soul", "Mr. Dynamite" oder "Sex Machine", und viele mehr. Und auch wenn es mit 73 Jahren sicher kein leichtes ist, die Erwartungen einer “Sex Machine” zu erfüllen, machte James Brown im Wiener Gasometer eine blendende Figur.

An Titeln wurde im Zusammenhang mit James Brown nie gespart, sei es "The hardest working Man in Showbusiness", "Soulbrother Number One" oder "The Godfather Of Soul", "Mr. Dynamite" oder "Sex Machine", und viele mehr. Und auch wenn es mit 73 Jahren sicher kein leichtes ist, die Erwartungen einer “Sex Machine” zu erfüllen, machte James Brown im Wiener Gasometer eine blendende Figur bei seiner - angeblich - letzten Tour.
 
Check it out now, the Funk Soul Brother...
 
Zu Beginn der Show ließ der Meister erst mal seine großartige Band die Stimmung anheizen. Wobei es der Ausdruck Orchester wohl besser trifft, da mit 1 Percussionisten, 2 Schlagzeugern, 2 Bassisten, 2 Gitarristen, 2 Tänzerinnen, 3 Bläsern, 4 Backgroundsängerinnen, und so weiter gleich alles in doppelter oder mehrfacher Ausführung vorhanden war. Und doch konzentrierte sich und wartete alles auf einen Mann, der nach wiederholter Ankündigung und rund 15 Minuten Spielzeit endlich die Bühne betritt.
Mit rotem, gefranstem Anzug, strahlendem Lächeln und einer Frisur, als wäre sie aus Stahlwolle modelliert, beherrscht James Brown von nun an die Bühne und dirigiert seine Band durch ein sich immer mehr steigerndes Liveset. Von „Living In America“ über „I Got You (I Feel Good)“ und das berührende, wundervoll in die Länge gezogene „It's A Man's, Man's, Man's World“ bis zum fulminanten „Sex Machine“-Finale ließ die Show – abgesehen vielleicht von einer Zugabe - keine Wünsche offen. Hier die besten Livebilder des vermutlich letzten in Wien stattgefundenen James Brown-Konzertes…
 
Nein, das ist ist nicht James Brown, sondern einer der
beiden Bassisten und erster Conférencier des Meisters.
 
 
Auch das ist nicht James Brown, sondern Conférencier No.2...
 
 
...bis nach 15 Minuten die Soul-Legende endlich selbst
die Bühne betritt!
 
Dezenter als früher, aber immer noch beeindruckend,
die Tanzeinlagen des "Mr. Dynamite".
 
Nicht nur der Godfather machte eine gute Figur bei -
unschwer zu erkennen - "Living In America".
 
 
Eine rundum gelungene Show des Mr. Sex Machine.
Seine letzte? Lassen wir uns überraschen...
 
Fotos: (c) Stephan Brueckler 

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