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musik

Dead Meadow

2008-03-27 19:39:04

  • live Gig deadmeadow
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Black Sabbath, ick hör dir trapse’

Zuerst sieht es so aus, als würden Dead Meadow an diesem Montag, den 24.3. für ca. zehn Leute spielen. Noch bis wenige Minuten vor dem Konzert ist die kleine Halle der Wiener Arena kühl und fast wie ausgestorben.
Wissen die Unmengen an Leuten gegenüber bei den Editors, was sie verpassen?

Hello, this is gorgeous, anybody out there read me?

Und bevor sich jemand Sorgen macht: Als nach dem Intro die Band auf die vernebelte Bühne schlendert und nonchalant das erste Stück anstimmt, ist die Halle schon locker gefüllt.
Der Geruch des Kunstnebels vermischt sich mit Rauch, der nicht nur von Tabak stammt.
Ein Gefühl ist das, direkt vor den raumhohen Boxen zu stehen. Natürlich, akustisch gescheiter und auch gesünder wäre die Mitte des Raumes. Aber bei einem so basslastigen Sound kurz die riesige Membran neben sich vibrieren zu spüren, das hat was.

On Stage drei Leute, alle mehr oder weniger in ihrer Ecke: Gesang/Gitarre (Jason Simon), Bass (Steve Kille), und Schlagzeug (Stephen McCarty).
Manchmal spaziert Steve Kille in die Mitte der Bühne, prostet dem Publikum abwechselnd mit Bier und Southern Comfort zu. Jason Simon hält sich im Schatten, gut, durch den Mikroständer ist er in seiner Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt.

Somewhere only we know

Das klingt jetzt alles fürchterlich statisch, ist es aber nicht. Es werden Grimassen geschnitten und es wird headgebangt, es wird im Rhythmus geschwankt. Nicht nur auf der Bühne, auch davor – Es ist einfach die Art von Musik, bei der man mitschwingen muss. Erdig-verträumt, psychedelisch, shoegaze-ig, stoned.
Ein Bett aus Schlagzeug und Bass, mit dem sich scheinbar endlose Gitarrensoli vermischen. Der Gesang hält sich im Hintergrund.

Als ich nachher benebelt ins Freie wanke, ist gegenüber schon alles leer und versperrt.
Wir waren die Spätschicht, Baby!

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AutorInnen

Agnes Wieninger

Agnes Wieninger

Sprachterroristin, Musikjunkie.
Musikterroristin, Sprachjunkie.

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