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Days A Week

2007-04-02 00:11:20

Mit dem – von 31. August bis 02. September dauernden – Two Days A Week wird die letzte Runde der laufenden Festivalsaison eingeläutet.

Kaum sind die letzten Reste von der Tanzfläche und die Nachwehen der durchgefeierten Tage und Nächte des in diesem Jahr zum ersten Mal über die Bühne gegangenen Urban Art Festivals in Wiesen beseitigt, steht auch schon das nächste Festival auf dem Programm.

Diesmal werden aber die Freunde der elektronischen Musik nicht unbedingt auf ihre Rechnung kommen, denn es wird das mittlerweile zum Klassiker avancierte Two Days A Week, welches nicht – wie der Name so schön sagt – zwei, sondern drei Tage dauert, abgehalten. In dieser Zeit wird – wie so oft in Wiesen – der Gitarrenmusik höchste Aufmerksamkeit geschenkt. 

Rock'n'Roll im Altersheim
Der Altersdurchschnitt der beim diesjährigen TDAW auf der Bühne stehenden Musiker  wird von Altvordern wie etwa Nick Cave & The Bad Seeds, Echo & The Bunnymen, Bad Religion oder Korn etwas in die Höhe geschraubt. Das bedeutet aber keineswegs, dass von 31. August bis 02. September am Festivalgelände in Wiesen  ein Penionistenkränzchen abgehalten wird, denn die "Alten" sind noch lange nicht im wohlverdienten Ruhestand. Nein, vielmehr zeigen sie allzu oft den Jüngeren, heutzutage eher aufs Posen bedachten Jungspunden im Musikbusiness, was eine Harke ist.  

1978 – ein gutes Jahr!
Wir schreiben 1978, ein Jahr, in dem der Name Nick Cave zum ersten Mal mit der Musikszene in Verbindung gebracht wird. 27 Jahre sind mittlerweile bereits vergangen. Ein Zeitraum, indem der nunmehr 48jährige Australier von musikalischen und menschlichen Höhen – als auch Tiefen – heimgesucht wurde. Dabei verlor er aber keineswegs an Energie und Aussagekraft. Live wird der der vor Charisma strotzende Lebensgeschichtenerzähler Nick Cave mit seiner Band The Bad Seeds wieder kräftig im Gefühlstopf rühren. Von Gänsehaut bis Wutausbruch  ist alles möglich. Auf Taschentücher und Baldriantropfen sollte nicht vergessen werden.


Nick Cave in gewohnter Haltung.                        Foto: F. Wieser

1978 begann nicht nur die Karriere von Nick Cave oder die des bereits verstorbenen Johannes Paul II. Dieses Jahr ist auch das Gründungsjahr  von Echo & The Bunnymen. Mit schwarzen Haaren, traurigen Gesichtern und Texten über all das Schlechte in dieser  Welt wurde für einiges Aufsehen gesorgt.  Nach Jahren des Höhenflugs folgte der Niedergang und somit auch die Auflösung. 1997 wurde die Band in etwas veränderter Form wieder ins Leben gerufen. Im September dieses Jahres wird nach der Reuninon von Echo & The Bunnymen bereits das dritte Studioalbum mit dem Titel "Siberia" erscheinen.


Schwarz (gefärbt oder auch nicht) sind die Haare  von Echo & The Bunnymen noch immer.

Für all jene, die keine Karten mehr für das Konzert von Juliette & The Licks am vergangenen Dienstag im Flex ergattern konnten, besteht am Donnerstag, den 01. September noch einmal die Chance, das Rabenvieh – wie sie mein Kollege A. gerne nennt – und ihre Live-Performance zu Gesicht zu bekommen. Gemeisam mit ihrer Band den Licks wird sie dem Rock'n'Roll auf der Bühne freien Lauf lassen. Akrobatische Einlagen, die bei anderen mit der Einlieferung ins Spital enden, sind für Juliette nichts Außergewöhnliches. In der ersten Reihe zu stehen, zahlt sich aus! 


Was für eine Haltung - und das mit 32 Jahren.


Ein Teil von den Queens Of The Stone Age bei der abendlichen Jause.

Die Ruhe und Gelassenheit auf diesem Bild täuscht. Auf der Bühne sind Josh Homme und seine Queens Of The Stone Age wie wilde, von der Tollwut geplagte Biester, die nur darauf warten, über ein ahnungsloses Opfer herzufallen, um ihm das Herz aus dem Brustkorb zu reißen.  Auf dem Weg zum Jüngsten Gericht kann ich mir keine besser Begleitmusik als die der amerikanischen Wüstenrocker vorstellen. Eine Art Einstimmung auf das, was einen dort noch erwartet. Ein Höllenritt! 


Korn: ein Bild voll mit leeren Blicken.   (Foto: Clay Patrick McBride)

Glücklich sehen die Bandmitglieder  von Korn auf diesem Photo allesamt nicht aus. Brauchen sie auch nicht, denn Hass, Wut, Traurigkeit und das Böse gehören zu ihrem Leben und damit verdienen sie sich auch ihre Brötchen. Mit ihren nach Weltuntergang gestimmten Gitarren und dem krächzenden Gesang von Jonathan Davis sprechen sie so manchem Jugendlichen aus der Seele. Genau das ist ihr Erfolgsrezept. 

Das vollständige Line-up und weitere Informationen findet ihr unter www.wiesen.at 

Das Gewinnspiel

Das Gewinnspiel ist abgeschlossen. Die Gewinner wurden per Mail benachrichtigt.

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AutorInnen

Marco Weise

Marco Weise

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