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kreatives

Das unerträgliche Spiel der Regentropfen

2007-04-02 00:10:53

Wenn es sich die vom Himmel herab fallenden Regentropfen untereinander ausmachen, bedeutet das nichts Gutes. In aller freundlicher Wortkargheit: Der Regen muss sich für seinen Spaß ein anderes Gebiet suchen!

Er nervt. Er belästigt mich mit seiner Ignoranz und lässt mich depressiv werden. Er schnürt mich wie ein von einem zu eng geschnallten Gürtel umklammertes Bierbäuchlein ein und macht mir die Palette an Nachteilen, an diesem Flecken Erde zu leben, wieder einmal mehr als deutlich: das Wetter, genauer gesagt: der extrem nervende Regen mit all seinen Ausprägungen namens Regentropfen. Denn so langsam werde ich das unbehagliche Gefühl nicht los, dass der ganze Sommer ein sehr verregneter wird. Wozu ist Österreich im Besitz solch wunderschöner Seen, wenn sie – im schlimmen Extremfall – ohnehin nicht benützt werden können? Bitte, lieber Wetterfrosch, der du da auf der Leiter im Glas sitzt und mit Steinen wirfst, sei doch so nett und erfülle mir diesen einen Wunsch: sag dem Regen ein „Auf Wiedersehen!“ und erlöse mich von diesen Qualen. Tropf, tropf… Da erklingt das grauenvolle Geräusch wieder…Tropf, tropf…

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AutorInnen

Johannes Rausch

Johannes Rausch

"Von Beginn an ist Johannes ein hedonistischer Charakter und Ästhet – im Sinne Kierkegaards – der nur darauf aus ist, Cordelia zu verführen." (Wikipedia)

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