2007-04-02 00:11:58
Bloc Party - wieder einmal eine scheinbar aus dem Nichts auftauchende und von der britischen Musikpresse als das neue heiße Ding gehypte Band - verstehen es gekonnt, Rock, Wave und Breakbeats zu einem innovativen Ganzen zu verschmelzen...
Bloc Party - wieder einmal eine scheinbar aus dem Nichts auftauchende und von der britischen Musikpresse als das neue heiße Ding gehypte Band - verstehen es gekonnt, Rock, Wave und Breakbeats zu einem innovativen Ganzen zu verschmelzen.
Was gleich bei den ersten paar Takten der furiosen Eröffnungsnummer „Like Eating Glass“ auffällt, sind die kraftstrotzenden, breakbeatartigen Rhythmen, die aber nicht aus der Konserve stammen, sondern sehr solide von Matt Tong - der seiner Vorliebe für irre Drumbreaks freien Lauf lässt - per Handarbeit eingetrommelt wurden. Zugleich springt die markante Stimme von Kele Okereke ins Ohr, die teils an Damon Albarn (Blur), teils an Robert Smith (The Cure) erinnert. Die Gitarren von Okereke und Russell Lissack schneiden mal messerscharf ins rhythmische Grundgerüst, mal legen sie sich in Form eines flirrenden Delayteppichs darüber. Schließlich vervollständigen Gordon Moakes´ pumpende Bassläufe den sehr eigenständigen Bloc Party-Sound.