2007-05-15 16:28:41
Der ÖH-Wahlkampf geht in die heiße Phase - die „unAbhängige Bierliste“ versorgt die Studierenden der Universität Wien mit literweise Freibier; solange der Vorrat reicht.
"Die 2005 gegründete unAbhängige Bierliste versteht sich als ein Zusammenschluss politisch interessierter junger Menschen, für die ihre Studienzeit sowohl Wissenserwerb als auch Lebensfreude darstellt. „Wer viel lernt, soll auch feiern können“. Unter diesem Motto versuchen sich die Mitglieder seither mit unkonventionellen (und aus Privatmitteln finanzierten) Methoden sich abseits von parteipolitischen Gedankengebäuden in die ÖH-Politik einzubringen.
Bei ihrem erstmaligen Antreten zur Wahl der Universitätsvertretung an der Uni Wien vor zwei Jahren erzielte die unAbhängige Bierliste 1,43 %, der Abstand zum Ring Freiheitlicher Studenten betrug damals nur 12 Stimmen."
So eine offizielle Erklärung der "Bier-Partei" die auch heuer wieder zur ÖH-Wahl antritt.
An 3 Nachmittagen vor dem Urnengang an den Hochschulen bläst das Team rund um die beiden Spitzenkandidaten Benjamin Thannesberger und Mark O’Hara heuer zum Frontalangriff auf den Ring Freiheitlicher Studenten (RFS).
Das erklärte Ziel der –ansonsten unpolitischen- Liste ist es, bei diesem Urnengang den FPÖ-Nachwuchs deutlich hinter sich zu lassen. Ein Ziel, welches dank dem gesteigerten Bekanntheitsgrades durch den Wahlkampf der letzen ÖH Wahlen schon etwas realistischer wurde.
Ganz nach dem Motto "Bier vernebelt dir die Sinne" ist dies aber auch der einzige ernstzunehmende Punkt im Wahlprogramm der selbsternannten "Kulturfraktion". Freibier für freie Bildung, Unifeste mit Freibier, ein größeres Bierangebot in Unilokalen oder Hängematten am Campus - das wird unter anderem von der unAbhängigen Bierpartei gefordert.
Vom Ernsthaften haben viele anscheinend genug, denn "Das Feedback war äußerst positiv; die Leute kennen uns bereits und freuen sich über das Antreten einer unabhängigen Fraktion" , fasst Spitzenkandidat Thannesberger die vergangenen Wahlkampfwochen zusammen. "Die Chancen stehen äußerst gut, dass wir heuer den Verfechtern des national-freiheitlichen Lagers jenen Platz zuweisen, der Ihnen im 21. Jahrhundert gebührt – irgendwo in der Bedeutungslosigkeit, unterhalb der politischen Wahrnehmungsgrenze", so Thannesberger weiter.
Freibiertage vor der Hauptuni ab Mittag:
15.05
16.05
21.05
Fotos: Bierliste
...Ich wollte immer eine Prinzessin sein, leider war nur mehr der Part der bösen Hexe frei....
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