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meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet und das mir Unvorstellbare ist eingetreten. Mein Fußballklub, meine Austria, ist Geschichte! Der Verein, an dem mein ganzes Herzblut hing, mit dem ich an kalten Wintertagen fror und der mich in unbeschreibliche Freude befördern konnte, ist tot.
Ist es Mord? Oder das Gesetz des Stärkeren?
Die Dressen waren der Hauptstreitpunkt. Vorschlag der IVW und der Von Red Bull:

Eine Truppe von Söldnern unter einem Trainer, der mit Provokationen gegen Fans nicht spart, kann das zum Erfolg führen?
„In den USA ist das schon lange üblich. Da gibt es Besitzer und die schaffen an. Es geht sogar weiter: Lassen die Zuschauerzahlen nach, wird alles in eine andere Stadt transferiert."
(Kurt Jara in den SN, 01.09.05)
In ganz Europa werden die Fanblocks vergrößert und von Zäunen befreit, nicht in Salzburg. Hier wurden die auch in schwierigen Zeiten treuen Stimmungsmacher ins Eck gedrängt und mit Disco-Musik beschallt.
Um dennoch dem Eventbesucher eine Show bieten zu können, engagierte man weiß gekleidete, taschentuchschwenkende Stimmungsmacher, die mich eher an Animateure eines All-Inclusive Clubs erinnern. Doch mehr als die eine oder andere Laolawelle, kann man mit Geld nicht kaufen.
Red Bull hat in den vergangenen Monaten eine der stimmungsreichsten Fankurven des Landes zerstört, ohne nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass man auch gemeinsam in eine neue, erfolgreiche Zukunft gehen hätte können.
In ganz Europa waren die Fußballfans nicht einverstanden, wie mit den Austria Salzburg-Fans seitens Red Bull umgegangen worden ist.
"Die größte Bauerndisco der Welt" titelte der Spiegel-online
(Sind das die Schlagzeilen, die Red Bull will?)
Ein Stadion ohne Stimmung, eine Mannschaft ohne Herz, ein Publikum, welches wegen der Show vor Spielbeginn kommt!
Ist das die Zukunft?