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Architekturtage 2008

2008-04-27 10:53:36

  • Architekturtage Marienapotheke Burgenland
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Was ist eigentlich heute alles Architektur und wer steckt dahinter? Wer sind die großen Köpfe in Österreich und was machen die den ganzen Tag? Keine Ahnung? Dann auf zu den Architekturtagen am 16 und 17 Mai.

Ganz Österreich verwandelt sich für zwei Tage zu einem Workshop in Sachen Hoch und Tiefbau, kreativem Gestalten und Problembewältigung der statischen Art. Denn da sperren sie alle ihre Türen auf. Die Architekten. Die Stadtplaner. Die, die sonst immer nur vor ihren Computern sitzen und Linien ziehen, verraten uns, die nur durch die Stadt wandern und jammern, wieso man nicht noch heute wie damals baut, weil ja der Historismus so hübsch war, was da in Wirklichkeit so alles passiert hinter verschlossenen Türen. Dass der Glasblödsinn, der ja so langweilig und ewig gleich wirkt, egal, ob mit Neonbeleuchtung oder ohne, gar nicht der Gipfel des Eisbergs ist.

       

Was kann man alles machen?

       

1000, in Worten Ein Tausend, verschiedene Möglichkeiten gibt es, um zu erkunden, was man bis jetzt nur geahnt hat. Österreich hat sich hierzu allerdings nicht isoliert. Nein. Auch Lichtenstein macht mit, die Ostschweiz und Bratislava, um auch ein wenig grenzübergreifend zu beweisen, dass Architektur nicht nur lokal gesehen werden darf.

Dass es sich bei rund 300 offenen Ateliers, 600 Architekturen und über 40 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, doch etwas schwierig gestaltet, auf Anhieb das richtige für einen zu finden, das ist klar. Bustouren, Bummelzüge und Diskussionen gibt es in jedem Bundesland.

Zusätzlich aber gibt es jeweils ein bestimmtes Überthema. So hat das Burgenland mit dem Schwerpunkt "Zeitgemäßes zwischen Eisenstadt und Neusiedl" ein interessantes Programm zusammengestellt, bei dem auch bisher unbekannte zeitgenössische Privathäuser vorgestellt werden.

In Kärnten gibt es unter der Überschrift "Film, Flanieren, Schifffahrt" ebenfalls einiges zu entdecken, haben sich die Lieben Leute dort doch immerhin mit der Diagonale zusammengeschlossen und beginnen schon einen Tag früher mit einem Filmabend zum Thema.

       

"Bauherr trifft Architekt"

       

So heißt das Programm Niederösterreichs und genau das bietet es auch. Es gibt ein "Speed-Dating", bei dem sich die verschiedensten Architekturbüros vorstellen und mit Bauherren eine rege Diskussion führen werden.

In Oberösterreich wird "Sommerfrische und Nachhaltigkeit" gefeiert. Besuchenswert ist hier der 11. Architekturfrühling in Schörfling am Attersee, wo man sich moderner Architektur im Salzkammergut widmet.

Salzburg glänzt mit Passivhäusern und mit "Architektur Anders Erleben" startet auch dieses Bundesland bereits am 15. Mai mit einem Fest und einer Filmpremiere.

       

"Architektur und Gemeinschaft"

       

Das wird in der Steiermark zelebriert. Mit Einwegkameras wandert man dort bald durch die Stadt und diskutiert dann mit Experten. Frühstück inklusive! Auch Straßenfeste stehen auf dem Programm und auch hier darf natürlich die Diagonale nicht fehlen. Bereits am 14. Mai gehts hier los mit einem Filmabend.

       

"Wer in Inn spuckt is in Innsbruck"

       

Das hat schon mein Opa gesagt, und hatte damit wohl recht. Nicht nur zum "in den Fluss spucken" lädt die ehemalige Hauptstadt Österreichs ein, Nein! "Vom Inn ins Herz der Stadt" diesen hübschen Slogan feiert ganz Tirol. Viele zeitgenössische Architekten haben sich hier verewigt und nicht nur an den Architekturtagen zahlt sich eine Reise aus. Wer Zeit hat, sollte sich dieses Bundesland am 16. und 17. Mai nicht entgehen lassen.

"Hüben wie Drüben" Vorarlberg agiert grenzüberschreitend und erweitert das Programm nach Liechtenstein und die Ostschweiz.

Zu guter letzt kommt noch Wien. Gemeinsam mit Bratislava wurde das Projekt "Zwei Schwestern - viel Stadt" geschaffen und ermöglicht somit einen durchaus bemerkenswerten Einblick auf die Architektur von Gestern, Heute und Morgen.

 

In diesem Sinne

Architektur - sie lebe Hoch!

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