2011-05-18 09:37:26
Wien ist im Modefieber. Von 6. bis 11. Juni geht wieder das festival for fashion & photography über die Bühne – bereits in seiner 11. Auflage.
Der einen oder dem anderen mögen die Plakate des diesjährigen festivals for fashion & photography schon aufgefallen sein, die quer über Wien gepflastert sind: ungewöhnliche Kleiderskulpturen, die von dem österreichischen Künstler Erwin Wurm zusammengestellt wurden und mit dem Zusammenhang von Mode und Körper anhand von unterschiedlichen Silhouetten und Formen spielen. Das Interesse ist geweckt.
Wie immer bietet das festival for fashion & photography ein dichtes Programm inklusive Fashion Shows, Ausstellungen, Awardverleihungen, Performances, Diskussion und Shopping Tour, wobei ein Großteil der Veranstaltungen bei freiem Eintritt stattfindet.
Empfehlungen
Um in Stimmung für das Modefestival zu kommen, empfiehlt sich ein
Besuch des Guerilla Stores, der im Liska untergebracht ist und ausgewählte österreichische Designs zum Bestaunen und Kauf anbietet.
Erstmals wird in diesem Jahr auch ein Blick in die
Vergangenheit geworfen: spezielle Führungen mit dem thematischen Schwerpunkt Mode durch das Kunsthistorische
Museum und die Hofjagd- und Rüstkammer versprechen neue Betrachtungsweisen der Ausstellungsstücke.
Wer lieber wissen
will, was die modische Zukunft so bringen mag, sollte bei der Präsentation der
Modeideen des Bachelorstudiengangs für Mode der Universität für
künstlerische und industrielle Gestaltung in
Linz und der Modeschule der Stadt Wien vorbeischauen,
hier wird sich um den Titel Austria's Next Top Modeazubis gebattelt.
China, Awards und Kino
Der Schwerpunkt des Festivals liegt auf der Förderung österreichischer Mode. Trotzdem kann ein kleiner Blick über den Tellerrand nicht schaden, beim Chinese Fashion Show Case werden vier chinesische Modedesigner ihre Arbeiten vorstellen.
Was wäre ein Festival ohne Preisverleihungen?
Dieses Jahr werden gleich mehrere vergeben: der EVOQUE NextGen Award und
die Austria Fashion Awards, für die unter anderem so feine Labels wie DIPTYCH, meshit und mija t. rosa nominiert sind.
Wem das alles zuviel Trubel ist, der kann es sich auch in einem Kinosessel bequem machen und beim Identities Film Festival vorbeischauen, das dieses Jahr schwerpunktmäßig
Filme, die sich mit dem Thema Mode beschäftigen, zeigt.
pop perlen und perlen pop
http://shelovesgloves.blogspot.com/
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